Sand und Salz

Heute möchte ich euch in die Wüste Namib in Namibia entführen. Wir waren dort im Sossusvlei unterwegs. Das ganze ist ein Tal, in welchem der nur selten wasserführende Fluss Tsauchab quasi im nichts endet, so er denn mal Wasser hat. Daher kommt auch der Name, denn Sossus heißt auf Nama (einer lokalen Sprache) soviel wie blinder Fluss und Vlei ist das Tal, also das Tal des im nichts aufhörenden Flusses. 😉

Die Dünen in der Gegend gehören mit bis zu 300 Metern Höhe zu den höchsten der Welt. Nicht die höchste, aber eine der bekanntesten ist die Düne 45 (sie haben alle eine Nummer). Sie liegt direkt an der einzigen Straße, die in das Tal und den umgebenden Nationalpark führt und ist frei zugänglich.

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Wenn ihr das Foto oben anklickt, wird es in einem separaten Fenster geöffnet. Schaut mal ganz genau auf den Dünenkamm im rechten Bereich der Düne, die kleinen „Ameisen“ dort sind Menschen, nur damit ihr mal eine Größenvorstellung habt.

Auch wir haben die Düne erklommen, obwohl wir erst gar nicht wollten. Aber wenn man dann schon mal ein Stück hoch gelaufen ist, will man irgendwie a) ganz hoch und b) wissen, was dahinter ist. Und das kann ich euch natürlich auch zeigen, wie zu erwarten, da gibt’s noch mehr Sand!

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Der Weg zurück bot dann auch noch mal einen schönen Blick zurück zur Straße.

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Aber auch die Umgebung der Düne 45 bot viele schöne Motive. Und falls ihr euch fragt, ob der Sand wirklich so rot ist oder ob ich da wohl am Rechner nachgeholfen habe, ja der Sand ist so rot, liegt übrigens am Eisenoxid.

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Ganz am Ende des Sossusvlei liegt das so genannte Dead Vlei, also das tote Tal. Das mag für die Vegetation dort gelten, aber nicht für den Ansturm an Touristen. Als wir dort ankamen, wimmelte es nur so von Touris. Aber ich hatte Glück, die ganze Busladung verschwand innerhalb kurzer Zeit und so gelangen mir auch paar Aufnahmen in kompletter Einsamkeit. Schon der erste Anblick war atemberaubend.

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Das weiße ist übrigens Salz und sieht von nahem wie folgt aus.

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Als das letzte mal Wasser im Tal war und das Salz eher Schlamm, ist da wohl jemand durchgelaufen. Die Fußabdrücke waren wie in Beton gegossen, so hart war der Boden dort.

Den Pflanzen bekommt das ganze Salz natürlich nicht so gut und die Bäume, die wohl mal im Tal gewachsen sind, sind nur noch „schwarze Leichen“. Die sind allerdings recht fotogen und bilden einen tollen Kotrast zum weißen Salz.

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Wind und Sand haben die Rinde komplett abgeschliffen und interessante Strukturen freigelegt.

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Soviel für heute aus Afrika. Ich werde in loser Folge noch ein paar weitere Fotoausflüge nach Namibia mit euch unternehmen und hoffe, dass ich euch ein bisschen meiner Begeisterung für dieses tolle Land weiter geben kann.

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