Zwerg mit verschiedenen Gesichtern!

Haha, hab ich euch wieder dran bekommen mit der Überschrift, oder? Es geht nämlich nicht um einen Zwerg im herkömmlichen Sinne. 😉

Heute geht’s nach Monaco. Dorthin haben wir einen Tagesausflug gemacht, als wir in Cuneo waren. Ist von dort aus kilometertechnisch nur ein Katzensprung, also etwa 120 km, aber die sind nicht zu unterschätzen. Man fährt über den Colle di Tenda, der hier die Lingurischen Alpen von den Seealpen trennt.

Ein kleiner Tunnel erspart einem die letzten Passhöhenmeter. Und dieser Tunnel ist echt putzig. Da er zwar zweispurig, aber für heutige Autos und LKW sehr eng ist, wird die Fahrrichtung über eine Ampelanlage geregelt. So dürfen alle paar Minuten die Fahrzeuge von der einen Seite fahren und dann die von der anderen. Aber was rede ich, seht selbst.

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In der Wartezeit haben wir ein bisschen das Panorama genossen.

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Und dann ging’s auch schon durch den Tunnel. Ganz schön eng, dunkel und feucht.

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Ein bisschen Fahrt hat man noch vor sich und nach insgesamt knapp 2 Stunden Fahrtzeit waren wir in Monaco. Hier schlängelt sich der Verkehr auf ähnlich engen Gassen wie in den Bergdörfern rund um Cuneo, allerdings mit deutlich mehr Verkehr.

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Tja und dann denkt man auf einmal: Hey, die Strecke kenn ich doch! Stimmt auch, wenn auch nur aus dem Fernsehen oder von beliebten Computer-Rennspielen. Am Wochenende vor unserem Besuch war nämlich das Formel1-Rennen und viele der ganzen Rennaufbauten waren noch da.

Die Schutzzäune zum Beispiel und auch die Start-Ziel-Linie! 🙂

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Sogar durch die Boxengasse konnten wir flanieren! 😛 Cool!

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All zu lang haben wir uns in diesem modernen Teil des Landes (hihi, das hört sich lustig an) aber nicht aufgehalten. Uns zog es viel mehr in die Altstadt und zum Fürstenhof. Der ist wirklich toll gelegen, über der Stadt und auch von seinen Ausmaßen her recht beeindruckend.

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Und natürlich auch gut bewacht.

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Außerdem haben wir hier auch noch etwas über die Geschichte erfahren. Nämlich wie die Grimaldis an die Festung und damit an das Fürstentum gekommen sind. Ein schlauer Vorfahre hat sich nämlich 1297 als Franziskaner verkleidet in die Festung geschlichen, die Besatzung überwältigt und die Festung eingenommen. Ein ziemlicher Fuchs, finde ich. Tobi und ich haben dann auch mal mit ihm posiert, naja gut, nur mit seinem Bronze-Abbild.

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Die Altstadt ist wirklich wunderschön, voller kleiner Gassen und bunten Häuschen, ein starker Kontrast zu den modernen Bauten im Rest der Stadt.

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Natürlich sind wir auch an der wunderschönen Kathedrale Notre-Dame-Immaculée vorbei gekommen. Ein wirkliches Schmuckstück. Hier wimmelte es aber auch vor Touristen, in der Kathedrale ist nämlich die berühmte Fürstin Gracia Patrizia begraben. Die Besichtigung haben wir uns also gespart und nur die wundervolle Fassade bewundert.

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Und dann gibt es da noch das Meeres-Museum. Und vor dessen Tür steht eines der U-Boote von Jacques-Yves Cousteau, dem berühmten Meeresforscher. Als Kind habe ich jeden Film von ihm gesehen und so konnte ich es mir nicht entgehen lassen von diesem U-Boot auch ein Foto zu machen. Okay, vermutlich ist es nur eine Nachbildung, aber was soll’s!

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Und weil wir schon mal beim Wasser sind, gibt es für euch jetzt um Abschluss noch ein Bild des Hafens von Monaco, mit seinen ganzen tollen Yachten. (unbedingt das Bild anklicken, sonst seht ihr alles gar nicht so genau) Wenn man die so auf Bilder sieht, hat man gar keine Vorstellung, wie groß die zum Teil sind. Und eine ist wirklich schöner als die andere. Hach ja, da bekommt man gleich wieder Fernweh.

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Der Rückweg nach Cuneo führte uns dann wieder über den Pass. Und nach einem Tag bei strahlendem Sonnenschein und 25°C hatten wir auf der Rückfahrt dann auch noch Schnee beim Warten auf die Tunneldurchfahrt. Wie an unseren anderen Urlaubstage waren wir also auch hier wieder mitten zwischen Sommer und Winter. 🙂

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