Zwischen Sommer und Winter

Unsere zweite Tour in die Alpen um Cuneo hat uns ins Valle Varaita geführt, ein Tal, das sich so ganz anders zeigte als das letzte mal das Valle Stura.

Aber ich will bei der Anfahrt beginnen, da sich hier schon ein unglaublich schönes Bergpanorama bot. (die ganze Schönheit zeigt sich wie immer, wenn ihr das Bild anklickt)

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Und auch das Dörfchen Venasca am Eingang des Tals hat uns sehr gut gefallen. Vor allem die 500 Jahre alte Kirche ist sehr beeindruckend.

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Wenn man dem Tal westwärts folgt, kommt man in der Nähe von Castello an einem Staudamm vorbei. Die Staumauer ist ziemlich hoch, doch der See selbst war trotz der Schneeschmelze nur wenig gefüllt. Da erwartet man wohl noch mehr, wenn der Schnee auf den Berggipfeln komplett verschwindet. Schön sah der See aber trotzdem aus.

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Von hier aus windet sich der Colle dell’Agnello unablässig in die Höhe. Schon nach kurzer Strecke auf dieser dritthöchsten Passstraße der Alpen ist der Ausblick zurück ins Tal phantastisch.

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Die Landschaft ist wunderschön, überall gibt es kleine Bäche und auch Murmeltiere haben wir hier wieder gesehen.

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Je höher man kommt, um so rauer wird es. Ein paar riesige Steinblöcke liegen mitten in der Landschaft, als ob ein Riese sie beim spielen mit Bauklötzen zurückgelassen hätte.

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Und hier oben wurde es dann auch schnell ziemlich winterlich. Wir waren gespannt, wie weit wir dieses mal kommen würden. An den Straßenrändern türmte sich der Schnee dann doch schon bedenklich hoch.

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Und bei 2500 Metern Höhe war dann auch endgültig Schluss, da die Straße selbst noch mit meterhohem Schnee bedeckt war, da war auch für uns kein durchkommen mehr.

Ein kleine Pause haben wir aber trotzdem eingelegt. In der Sonne war es schon angenehm warm, so dass wir die Aussicht auf die umgebenden Berghänge genießen konnten.

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Und natürlich durfte auch Tobi seine Pfoten in den Schnee setzten, er liebt ihn ja so. Er war ganz aus dem Häuschen, hat sich dann aber doch noch zum stillsitzen bewegen lassen. Man muss schon sagen, er ist ein gutes Fotomodell und bei der Kulisse…

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Das schönste Panorama hab ich aber wieder für den Schluss aufgehoben. 🙂 Es war einfach traumhaft. Und hier seht ihr auch noch die wunderbaren Serpentinen, herrlich.

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Tja, wie gesagt, leider blieb uns die Überquerung des Passes verwehrt, aber ein paar Tage hatte wir ja noch. Lasst euch überraschen, wie es weiter geht. 🙂

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