Stich für Stich…

… wird nun wieder alles zusammen genäht.

Weiter geht’s mit unserem „Blütenschach“.  Zum Glück muss ich das nicht von Hand machen. Nein, mich unterstützt Nina, meine Nähmaschine. Meine treue Begleiterin seit gut 1 1/2 Jahren, immer einsatzbereit, selten zickig und ein echtes Arbeitstier.

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Als erstes werden immer zwei Quadrate zusammen genäht, dabei natürlich immer schön achtgeben, das nix vertauscht wird. Vor allem bei dem gestreiften Stoff muss ich aufpassen, da ich eine bestimmte Ausrichtung im fertigen Block haben will. Ich stecke die einzelnen Stoffstücke auch nie zusammen, das mache ich nur, wenn Nähte genau aufeinander treffen müssen. Ich hab nämlich das Gefühl, das es a) schneller geht (klar ich spar mir ja das Nadeln rein stecken und wieder raus ziehen) und b) ist die Gefahr geringer, dass ich eine Nadel beim drüber nähen treffe. Im nächsten Bild sehr ihr auch schön den Inch-Nähfuss, über den ich schon das letzte mal kurz geschrieben habe.

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Danach kommt dann das dritte Quadrat dazu, so dass immer Streifen aus 3 Quadraten mit abwechselnder Farbe entstehen. Auf dem folgenden Bild liegen Quadrat 2 und 3 noch rechts auf rechts, deswegen seht ihr scheinbar nur zwei. 😉

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Außerdem nähe ich immer Kette, nene das hat nix mit Kette rauchen zu tun. 😉 Ich nähe nur einfach immer die Teile fortlaufend zusammen, ohne nach jedem Teil den Faden abzuschneiden. Das geht schnell und spart Garn. Und als schöner Nebeneffekt bleiben auch noch alle Teile schön sortiert. Man kann das Kette nähen ganz gut auf dem oberen Bild erkennen, am Nähfüßchen seht ihr eine kleine Lücke zwischen den Teilen. Und wenn man so eine Kette dann aus der Maschine holt, dann hat man eine schöne Girlande oder so einen Stoffhaufen wie hier…

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Zwischendrin werden die Nahtzugaben auf der Rückseite umgebügelt oder aber die Patches eben auseinander, je nachdem von wo man schaut. Dazu benutze ich am liebsten ein kleines Reisebügeleisen, ist handlicher als das große und passt so auch irgendwie besser zu den manchmal doch recht kleinen Teilen.

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Naja und wenn dann alle Quadrate zu Streifen vernäht sind, dann kommen doch mal die Stecknadeln zum Einsatz. Jetzt müssen nämlich alle Nähte ordentlich zusammen treffen, sonst sieht es im fertigen Block ziemlich doof aus. Da ich weiß, dass mir das dann auch keine Ruhe lassen würde und ich verschobene Nähte ungern mehrmals wieder auftrenne, hab ich mir angewöhnt hier lieber gleich ordentlich zu stecken, da lässt sich leider keine Zeit gewinnen. 😉 Im nächsten Bild seht ihr oben die beiden Streifen, die zusammen kommen sollen und unten, wie ich dann das ganze mit den Stecknadeln fixiere.

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Wenn alles gut läuft, sehen die fertigen Blöckchen dann wie folgt aus:

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Hübsch, oder ? Und da alle Nähte schön umgebügelt sind, kann ich Euch auch mal die sonst immer versteckte Rückseite zeigen, ohne rot zu werden. 🙂

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Soweit so gut, die Hälfte meine bunten Blöcke hab ich zusammen genäht und heute kam auch der Postbote mit dem weißen Beistoff und dem gelben Stoff für den Rand. Mal sehen, ob ich am Wochenende zum nähen kommen. Ich halt euch auf dem laufenden!

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