Schnell wie der Wind!

Heute möchte ich euch ein paar Bilder zeigen, die ich schon im Jahr 2011 aufgenommen habe. Damals waren wir mit Freunden beim Windhunderennen in Sachsenheim. Es war das erste mal, dass wir bei einem solchen Rennen waren und ich hatte die Gelegenheit mal so richtig mit der Serienbildfunktion meiner Kamera zu arbeiten. Die Läufe waren unglaublich spannend, auch wenn man in Deutschland bei Hunderennen nicht wetten darf (was ich persönlich ganz gut finde). Aber nun will ich Euch nicht länger auf die Folter spannen.

Schon der Start ist ein ziemliches Erlebnis. Es wird aus Boxen gestartet und da geht wirklich die Post ab. Staub und Erde fliegen durch die Gegend, wenn die Hunde endlich los dürfen.

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Es ist unglaublich, aber die Hunde laufen zum Teil wirklich mit Taktik, da wird gedrängelt, geschubst, jeder will die beste Position.

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Wenn so eine ganze Meute Hunde an einem vorbei rennt, hört man das Trommeln der Pfoten auf der Erde und der Boden vibriert richtig. In Sachsenheim wird auf einer Sandbahn gelaufen, die zum Glück nach ein paar Läufen immer wieder gewässert wird, sonst wäre es zusätzlich auch noch eine ziemlich staubige Angelegenheit.

Im nächsten Bild kann man sehr gut sehen, wie fokussiert die Hunde auf die „Beute“ sind, auf die sie hoffen und der sie hinterher jagen. Rechst unten im Bild könnt ihr den „Hasen“ sehen, ein Bündel aus Lappen, der als Beute dient und die Windhunde zum rennen anregt.

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Unglaublich, wie sich diese Hunde bewegen können. So richtig bewusst wird einem das erst, wenn man das im Bild quasi „eingefroren“ sieht, weil in Realität alles so unglaublich schnell geht, immerhin laufen die schnellsten Hunde bis zu 80 km/h.

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Und das nächste Foto zeigt auch gleich noch, was nach Rennende passiert und warum die Hunde Maulkorb tragen. Nach dem Zieleinlauf bleibt der „Hase“ liegen (er wird von einem Seilzug über der Bahn gezogen) und die ganze Meute stürzt sich drauf. Und damit sich die Hitzköpfe nicht verletzten und vor allem, damit sie das Lappenbündel nicht wirklich erwischen, ist der Maulkorb, auch wenn er nicht so schön aussieht, doch recht sinnvoll. Der „Hase“ soll ja noch für weitere Rennen zur Verfügung stehen.

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Interessant war auch das Verhalten unserer Hundebegleitung, wären Tobi zwar interessiert war an den vielen Hunden, die da so um ihn rum waren und dabei ganz entspannt im Gras liegen konnte…

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… war die Hündin unserer Freunde ganz aufgeregt und wäre am liebsten selbst mitgelaufen, obwohl sie schon lang im wohlverdienten Ruhestand ist.

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Für uns alle war es ein toller, spannender Tag. Ich hoffe, der kleine Ausflug in die Welt des Windhunderennens hat euch gefallen. Mal schauen, was ich euch als nächstes schönes zeigen kann.

 

 

 

 

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